Wir können den Wind nicht lenken, aber wir können die Segel anpassen. - Dolly Parton

Schlüsselfertig in den Niederlanden

Standort

Kunde: EPZ - SENVION

Standort: Vlissingen

Leistung: 12,3 MW

Bau: Dez11 - Mar12

Windenergieanlage: 2 x Senvion 6M 126m


Beschreibung

Diese Herausforderung wurde von der "Elektriciteits Produktiemaatschappij Zuid-Nederland (EPZ)", oder Energieversorgungsunternehmen Süd-Niederlande EPZ, den Betreibern der Kern -und Kohlekrafwerke vorgestellt. Das Projekt ist im Hafengebiet lokalisiert, genauer gesagt in einem Gebiet zur Kohlelagerung, wo große Stapel an Kohle darauf warten in das Kohlekraftwerk (500 m entfernt) gerollt zu werden. Die Konstruktion bestand aus einer Übergastation, dem Mittelspannungsnetz, einem Kommunikationsnetzwerk, einer Niederspannungsversorgung der umliegenden Gebäude und der jeweiligen Integration und Netzveträglichkeit mit dem örtlichen Netzbetreiber Delta. Das Projektmanagement und die Engineering-Aufgaben enthalten die Spezifikation, Ausschreibung, Verhandlung, Vertragsabschluss, Koordination der Ausführung und Qualitätsprüfung der Arbeiten, sowie die Inbetriebnahmeüberwachung und die abschließende Übernahme.

Herrausforderung

Die größten Herausforderungen in diesem Projekt waren der Zugänglichkeit, die Baustellenkoordination und das Bodenrisiko. Der Zugang während der Bauphase war sehr kompliziert aufgrund der schweren Maschinen (Kohlebagger), die dort im ständigen Einsatz waren und der großen Kohleberge. Die Baustellenkoordination war von großer Bedeutung, da oftmals mehr als 5 Parteien in einer sehr kleinem Bereich gleichzeitig arbeiten mussten. Die Gefahr der Beschädigung der vorhandenen Asphalt, das Unterbrechen des Kohlebetriebs, wie auch die Verschmutzung des Bodens waren stetige Gefahrenpunkte, die es galt sorgsam zu verwalten, um etwaige zu vermeiden und damit inakzeptabel finanziellen Auswirkungen auf das Projekt hervorzurufen.

Lösungen

Die Wahl des Bohr-Lösung (über 400 m in 3 Bohrern) unter der asphaltierten Straße, um Auswirkungen auf den Kohlebetrieb zu minimieren und das Infiltrationsrisiko zu reduzieren. Prüfung und Auswahl von einem lokalen erfahrenen Subunternehmer, um die Bohrungen durchzuführen. Beteiligung der Betriebsleiter der Kohlenlage in die Planung und die täglichen Briefings. Eine sehr flüssige Kommunikation und Informationbasis wurde erstellt und es erfolgte eine enge Überwachung und Qualitätsprüfung aller Aktivitäten.

Ergebnisse

Die Ergebnisse waren sehr gut, es kam jedoch zu einer leichten Zeitplanüberschreitung, aufgrund wetterbedingter Einschränkungen (Schnee, Regen und Eis) und ein kleinen Überschritt des anfänglich geplanten Budgets durch die Konstruktionswahl. Am wichtigsten ist jedoch, dass der Kunde mit den Lösungen und Bauweise zufrieden war und sowohl die Kohlenlageleiter als auch der Kunde, mit der Projektdurchführung zufrieden waren.